Jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr.
16 - 17 Uhr: Beratung für Frauen und Mädchen mit Essstörungen
17 - 18 Uhr: Beratung für von Gewalt betroffene Frauen, auch in der Muttersprache Russisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat. Nur mit Voranmeldung.
Die Plakatkampagne soll das Thema „häusliche Gewalt“ als gesellschaftliche Realität in das öffentliche Bewusstsein bringen und Betroffene ermutigen, professionelle Unterstützungsangebote wahrzunehmen.
Ausgangspunkt und Anlass zur Umsetzung der Kampagne ist eine aktuelle differenzierte Analyse zu Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen. Es zeigen sich sicher weitgehend unbeachtete Aspekte wie die weit überdurchschnittliche Verbreitung von häuslicher Gewalt in mittleren und höheren, bildungsnahen und einkommensstarken sozialen Schichten, die Bedeutung von psychischer Gewalt wie Kontrolle, Demütigung, Verunsicherung oder auch Isolierung und des Erlebens von häuslicher Gewalt in der Kindheit.
Bisher übliche Darstellungen der „Frau mit blauem Auge“ bewirken, dass die tatsächlich stattfindende Gewalt in Paarbeziehungen bagatellisiert, marginalisiert und verleugnet wird – und zwar sowohl von Betroffenen als auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Dieser Tendenz sollte die Plakatkampagne entgegen wirken.
Die im Juni 2011 ausgehängten Plakate sind das ausgewählte Ergebnis eines Seminarprojekts von Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Hannover, Fakultät III, Medien, Information und Design im WS 2009 und SS 2010, das die fotografische und typographische Gestaltung umfasst. Aus den insgesamt ca. 30 vorgelegten Entwürfen wurden von einer mit Expertinnen und Experten besetzte Jury die vier geeigneten ausgewählt.
Um die Gesamtzahl der kreativen Entwürfe der Öffentlichkeit bekannt zu machen, wurden alle Werke entsprechend aufbereitet und zu einer Ausstellung zusammengestellt. Die Ausstellung fand im Oktober 2011 in der Fachhochschule Hannover statt - vgl. Presseartikel.
Zu der Ausstellung erschien ein qualitativ hochwertiger Katalog, der neben den Entwürfen Fachbeiträge von Expertinnen und Experten sowohl zu den künstlerischen als auch zu psychologischen und gesellschaftspolitischen Aspekten der Plakate und ihrer Thematik enthält. Zukünftig wird die Ausstellung vom Team Gleichstellung der Region Hannover verwaltet und als Wanderausstellung von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ausgeliehen.
Mit der finanzielle Unterstützung von Kreissiedlungsgesellschaft Hannover mbH und der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover.
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Gesund sind wir Frauen stark! BIZ BAYANLAR SAĞLIKLI GÜÇLÜYÜZ ЗДОРОВЫМИ МЫ, ЖЕНЩИНЫ, СИЛЬНЫ
Teil II: Gewaltprävention für Multiplikatorinnen
Nach einer Einführung in das Thema Gewalt gegen Frauen über den Zugang von Gesundheit für Migrantinnen setzt der Frauennotruf die Reihe „Gesund sind wir Frauen stark“ mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention fort. Von April bis Juni werden in weiteren sechs Doppelstunden folgende Aspekte näher beleuchtet:
Ziel der Veranstaltungsreihe ist es dabei, Ursachen und Folgen von Gewalt Multiplikatorinnen als transkulturelles Problem zu vermitteln sowie Interventionsmaßnahmen und Netzwerke als Präventionsmaßnahmen vorzustellen.
Das Projekt wendet sich an Frauen mit guten deutschen Sprachkenntnissen und bietet in jeder Sitzung Gelegenheit zum intensiven Austausch mit anderen Frauen in der jeweiligen Muttersprache. Es stehen darüber hinaus verschiedene Aufklärungsmaterialien in mehreren Sprachen zur Verfügung. Alle Teilnehmerinnen erhalten nach Abschluss der Veranstaltungsreihe eine Teilnahmebescheinigung, die sie als Multiplikatorinnen in der Gewaltprävention ausweist.
Leitung: Angelika Voss
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Bei „Meine Grenzen – Deine Grenzen“ handelt es sich um ein Präventionsprojekt, dass für die Umsetzung mit Schülerinnen und Schülern entwickelt wurde. An einem Vormittag werden die Kinder bzw. Jugendlichen in verschiedenen Modulen an das Thema „Grenzverletzungen“ - ob durch Erwachsene oder Gleichaltrige - herangeführt. Teilweise nach Geschlechtern getrennt werden dabei verschiedene Formen von sexualisierter Gewalt aufgezeigt, wie man sich wehren kann und welche Rechte jeder Mensch besitzt. Das Projekt wurde im Jahr 2010 in zwei Jahrgängen der Klasse 6 durchgeführt und wird im Frühjahr 2011 in drei weiteren Klassen 6 umgesetzt.
„Meine Grenzen – Deine Grenzen“ wurde als Idee des Frauennotrufs Langenhagen e.V. in Kooperation mit dem Fachdienst Kinder und Jugend der Stadt Langenhagen ins Leben gerufen.
Konzeption des Projektes als PDF-Datei
Projektkonzeption:

Joana Mee Jung Honervogt
- Sozialpädagogin -

Arnd-Philipp Geiger
-
angehender Heilpädagoge -
Leitung/ Koordination:
Anne Kirchenbüchler,
Stadt Langenhagen,
Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte
Marktplatz 1,
30853 Langenhagen
Tel.: 0511/ 7307 9108, E-Mail: anne.kirchenbuechler@langenhagen.de
Durchführung und weiterführende inhaltliche Informationen:
Arnd-Philipp Geiger,
Tel.: 0163 448 87 14, E-Mail: arnd.geiger@gmx.de, www.arndgeiger.de.tl

Frauennotruf Langenhagen e.V.
Anja Ananieva
Telefon: 0511 / 724 05 05,
E-Mail: info@frauennotruf-langenhagen.de
Mit freundlicher Unterstützung des Präventionsrates Langenhagen
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Ein Schwerpunktthema wird der tägliche Drahtseilakt zwischen Erwerbsarbeit, Haus- und Sorgearbeit für Kinder und pflegebedürftige Angehörige etc., den Frauen vielfach leisten, sein. Weiter soll es eine Zeitreise geben, die die Unterschiede zwischen Männern und Frauen beleuchtet.
Hierzu sind im Namen des Netzwerks der Fraueninitiativen in der Region Hannover, der Stadt Laatzen und dem Frauenzentrum Laatzen alle engagierten Frauen, Frauen-Gruppen und -Initiativen herzlich eingeladen.
Der Empfang findet im Erich-Kästner- Schulzentrum, Marktstr. 33 in 30880 Laatzen statt.
Einlass: 17.30 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
29.02.- 18.03.2012: Im Pavillon in Hannover ist die Ausstellung "Rosenstraße 76 - gegen häusliche Gewalt" zu sehen.Bei der „Rosenstraße 76“ handelt es sich um eine interaktive Ausstellung, in der die Besucherinnen und Besucher unterschiedlichen Formen häuslicher Gewalt begegnen.
Ab Mai 2012 findet zum wiederholten Mal eine Selbsthilfegruppe für Frauen in Trennungssituationen beim
Frauennotruf Langenhagen statt. Weitere Informationen... (PDF-Datei)
(Eine Gruppe für Klientinnen des Frauennotrufs)
In jeder von uns steckt kreatives Potenzial und im kunsttherapeutischen Prozess entdecken die Teilnehmerinnen erneut ihr selbstbewusstes Denken, Handeln, Vorstellen, Fühlen.
Ansprechpartnerin: Antoaneta Slavova, Ausbildung in analytischer Kunsttherapie
Für neue Mitarbeiterinnen (Praktikantinnen, Ehrenamtliche), für unsere Fördermitglieder und interessierte Frauen bieten wir in unregelmäßigen Abständen kleine interne Fortbildungen zu Notrufarbeit und einzelnen Aspekten an. Bitte melden Sie sich, falls Sie Interesse haben.
Ansprechpartnerin: Antoaneta Slavova